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Haute Couture fürs Lächeln

Zahnersatz: Unikate aus dem Zahnlabor

Im Zahnlabor entstehen echte Meisterwerke: In filigranster Feinarbeit wird hier die „Haute Couture“ der Dentalwelt angefertigt. Doch im Gegensatz zu den Unikaten aus Paris und Mailand sollen diese individuellen Einzelstücke nicht auffallen, sondern wie natürlich gewachsen aussehen. Um das zu erreichen, braucht es modernste Technik, eine Menge Know-how und das präzise Auge eines wahren Künstlers.

Eine Zahnlücke entsteht oft schneller als einem lieb ist, um die Lücke zu füllen, braucht es dann aber ein wenig Geduld – „gut Ding will Weile haben“, sagt der Volksmund. Denn die Ansprüche an modernen Zahnersatz sind hoch: Er soll bioverträglich sein und im besten Fall gar nicht auffallen. Und lange halten soll er auch – anders als Couture- Kleider ist Zahnersatz nicht nach einer Saison wieder out.

Hightech für die Zähne

Dank hochmoderner, computergestützter Hightechverfahren können diese Ansprüche im Zahnlabor erfüllt werden: Die CAD/CAM-Methode (Computer-Aided-Design/Manufacturing) ermöglicht erstmals die Bearbeitung von Zirkoniumoxid – eine absolut bioverträgliche und lange haltbare Keramik, die auch in anderen Bereichen der Prothetik für Qualitätsprodukte verwendet wird und im Mund nahezu unsichtbar ist. Die Daten für die Konstruktionen aus dem „weißen Stahl“ liefert ein Scanner: Entweder scannt der Zahntechniker im Labor ein vorher angefertigtes Gipsmodell des Patientengebisses ein oder der Zahnarzt nimmt einen digitalen Abdruck direkt im Mundraum des Patienten. So entsteht im Computer ein virtuelles Gebiss, an dem immer wieder eine Art ,Anprobe‘ simuliert werden kann, ohne dass der Patient dafür jedes Mal im Labor vorstellig werden muss. Für die Zeit der Herstellung seines Zahnersatzes trägt der Patient zunächst ein Provisorium.

Feintuning von Hand

Die CAD/CAM-Methode ermöglicht zwar millimetergenaue Arbeiten, doch guter Zahnersatz ist nicht allein eine Frage des digitalen Längenmaßes: Und so ist für perfekten, maßgeschneiderten Zahnersatz auch immer Präzisionsarbeit von Menschenhand gefragt. Nur der Zahntechniker weiß um alle Wechselwirkungen von Zahn und Körper, kann durch seine Erfahrung einen Kiefer in puncto Funktion, Form und Stabilität ganzheitlich einschätzen und so die richtige Restauration für das optimale Patientenlächeln anfertigen – ein essentielles Wissen, das kein Computer ersetzen kann. Mit speziellen Instrumenten geht es ans Feintuning, damit sich der Zahnersatz absolut harmonisch und nahtlos in die Zahnreihe einfügt. Gerade die Gestaltung der Kauflächen ist wichtig, damit das Kauen und Beißen nicht beeinträchtig wird. Exzellenter Zahnersatz muss aber nicht nur in der Form, sondern auch in der Farbgebung mit den anderen Zähnen eine Einheit bilden: In aufwändiger Kleinarbeit gleicht der Zahntechniker Nuance um Nuance die Farbe des Zahnersatzes an die natürlichen Zahnreihen an, bis die Unikate aus dem Labor dem echten Zahn so täuschend ähnlich sehen, dass selbst ein Fachmann sie kaum unterscheiden kann.

Angesichts dieser Faktoren, die zu einem perfekten Endergebnis führen, ist deutlich, warum Produkte aus dem Ausland nicht den gleichen Standard bieten können, wie die hierzulande gefertigten Qualitätsarbeiten: „Made in Germany“ ist auch in der Zahntechnik ein Qualitätssiegel, das strengen Kontrollen und Reglementierungen unterworfen ist – und der Arbeitsaufwand hat durchaus seine Berechtigung. Mal abgesehen davon, dass sichtbarer Zahnersatz immer ein Makel ist, können schlecht gearbeitete Prothesen zu Nebenwirkungen wie Migräne, Knochenfehlstellungen und Sprechstörungen führen. Das falsche Material – Goldlegierungen beispielsweise, die mit unedlen Metallen angereichert sind – kann zu allergischen Reaktionen bis hin zu Vergiftungserscheinungen führen. Hochwertiger Zahnersatz aus dem Meisterlabor ist also kein Luxusgut, sondern die Grundlage für ein gesundes und schönes Lächeln. 

 

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