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Das sollten Privatpatienten wissen

Die wichtigsten Fakten zur neuen Gebührenordnung

Sprichwörtlich in aller Munde ist gerade die neue Gebührenordnung für Zahnärzte, die seit Jahresbeginn gültig ist und für reichlich Unruhe sorgt. Denn in den Medien wird die sogenannte GOZ oft mit einer Erhöhung der Zahnarzthonorare und erheblichen Mehrkosten bei der Zahnbehandlung gleichgesetzt. Dr. Sonja Münch klärt hier die wichtigsten Fragen rund um das Thema.

Was ist eigentlich die GOZ – und für wen gilt sie?

Dr. Sonja Münch: Die GOZ regelt die Vergütung von zahnärztlichen Leistungen für sogenannte „Privatpatienten“ – das sind etwa 10 Prozent aller Patienten in Deutschland. Gesetzlich Versicherte betrifft die GOZ nur in ganz bestimmten Fällen. Zum Beispiel dann, wenn Sie in Ihrer Zahnbehandlung Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der Regelversorgung wünschen, wie zum Beispiel eine ästhe- tisch anspruchsvolle Keramikfüllung statt Amalgam.

Warum wurde die GOZ überhaupt modernisiert?

Dr. Sonja Münch: Die GOZ beschreibt zahnmedizinische Leistungen nach aktuellem und wissen- schaftlichem Stand. Aber viele moderne Behandlungsmethoden – wie die pro- fessionelle Zahnreinigung oder Implantate – waren in der mittlerweile 24 Jahre alten GOZ gar nicht aufgeführt. Diese Leistungen mussten wir mit ähnlichen, sogenannten „analogen“ Leistungen in der Abrechnung umschreiben, was nicht selten Erstattungsschwierigkeiten zwischen dem Patient und seiner Versicherung zur Folge hatte. Nun wurde diese veraltete Gebührenordnung endlich modernisiert und dem aktuellen Stand der Zahnmedizin angepasst – und sorgt so für mehr Transparenz und Rechtssicherheit zwischen Patienten,  Krankenkassen und  Zahnärzten.

Wird der Zahnarztbesuch denn jetzt viel teurer?

Dr. Sonja Münch: Nein. Nach der Ausweitung bzw. Anpassung einiger Leistungsbeschreibungen – 70 Prozent aller Leistungen ändern sich nämlich nicht – führt die neue GOZ lediglich zu geringfügig höheren Zahn- arzthonoraren, die letzte Anpassung liegt über zwei Jahrzehnte zurück. Und: Rund 40 Prozent der Kosten im privat-zahnärztlichen Bereich sind gar nicht dem zahnärztlichen Honorar zuzuordnen. Bevor wir Ihnen zum Beispiel eine Krone oder ein Implantat einsetzen, sind bereits erhebliche Material- oder Laborkosten entstanden – Kosten, die nicht als Honorar bei uns ankommen.

Wir garantieren Qualität: Wir sorgen für mehr Sicherheit - und bieten unseren patienten fünf Jahre Garantie bei Zahnersatz und Füllungen, üblich sind in der Regel zwei Jahre.

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Zahnarztpraxis
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