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(K)eine Frage des Alters?

Prophylaxe sorgt für gesunde Zähne – ein Leben lang

Vorbeugen ist besser als heilen: Die Prophylaxe sollte deshalb schon im Kindesalter beginnen – und ein Leben lang konsequent durchgeführt werden. Dr. Sonja Münch erklärt, warum die häusliche Zahn- und Prothesenpflege so wichtig ist und wie regelmäßige Arztbesuche in der Praxis vor Krankheiten schützen können.

Ganz allgemein gefragt: Warum ist die Prophylaxe so wichtig?

Durch gezielte Maßnahmen lassen sich nahezu alle Zahnerkrankungen im Vorfeld vermeiden. Zähneputzen allein reicht aber oft nicht aus, denn Zahnbelag kann sich auch an schwer zugänglichen Stellen festsetzen – und in der Folge Karies oder Parodontitis verursachen. Wir empfehlen deshalb, neben den halbjährlichen Kontrollterminen, auch die professionelle Zahnreinigung (PZR): Dabei entfernen wir sehr gründlich alle krankheitsverursachenden Bakterienbeläge. Auch unästhetische Verfärbungen werden beseitigt – das ist sozusagen der Schönheitsbonus.

Ist die Gesundheit der Zähne auch eine Frage des Alters?

Eines vorweg: Prophylaxe ist kein Kinderprogramm! Erwachsene und ältere Menschen legen heute mehr Wert auf gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch, als das früher der Fall war. Allerdings steigt ab 50 auch das Risiko, an Parodontitis und Karies zu erkranken. Begünstigt werden Zahn- und Munderkrankungen hier zum einen durch hormonelle Veränderungen, zum anderen aber auch durch Einflussfaktoren wie Stress, Zigarettenkonsum oder eine mangelhafte Mundhygiene. Die Vorsorgeuntersuchungen beinhalten bei uns in der Praxis deshalb sehr individuelle Maßnahmen, je nachdem, was der jeweilige Mund erfordert. Die Prophylaxe wird für unsere älteren Patienten jedenfalls immer wichtiger.

Gilt das auch für Menschen mit Prothese?

Natürlich! Gerade für Prothesen-Träger sind Vorsorgeuntersuchungen unbedingt erforderlich. Bei falschem Prothesensitz entstehen häufig schmerzhafte Druckstellen, die das Tragen unangenehm bis unmöglich machen können. Das wollen und können wir zum Glück verhindern. Eine einfache Grundregel zur häuslichen Säuberung lautet übrigens: Nach jeder Mahlzeit, mindestens jedoch zweimal täglich, gründlich mit der Prothesenzahnbürste putzen.

Auch festsitzender Zahnersatz braucht eine gute Pflege. Was gibt es hier zu beachten?

 Zunächst muss man wissen, dass auch Zähne, die mit Kronen und Brücken versorgt sind, von Karies befallen werden können. Gefährdet sind vor allem die Zwischenräume von natürlichen und künstlichen Zähnen sowie der Zahnfleischrand. Hier können sich Speisereste ansammeln und Bakterien eindringen, die Karies bedingen. Diese Stellen müssen bei der täglichen Mundhygiene zu Hause besonders gut gereinigt werden. Hier in der Praxis geben wir unseren Patienten jederzeit gerne individuelle Tipps.

Was empfehlen Sie denn für Zuhause: Die gute alte Handzahnbürste oder besser ein elektrisches Allround-Gerät?

Ob Handzahnbürste oder elektrische Bürste ist gar nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist es, dass richtig geputzt wird. Wer zu viel Druck ausübt, kann den Zähnen mit beiden schaden. Elektrische Zahnbürsten haben natürlich den Vorteil, dass sie einen guten Reinigungseffekt erzielen. Der Bürstenkopf sollte klein und rund sein, damit er auch in die Winkel kommt. Während manche Menschen das elektrische Putzen als angenehmer empfinden, vertrauen andere voll und ganz auf die konventionelle Methode. In der Praxis beraten wir unsere Patienten gerne ausführlich. 


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