Feste Zahnspange auf der Innenseite
Wenn die Zähne bewegt werden sollen, ohne dass jemand die Spange sieht: Die Apparatur sitzt auf der Zahninnenseite und ist von außen nicht sichtbar.
Wann Lingualtechnik die richtige Wahl ist
Immer dann, wenn eine feste Apparatur fachlich sinnvoll ist, aber nicht sichtbar sein soll.
So läuft die Behandlung ab
- 1 Befund Untersuchung, Fotos, digitaler Scan und Analyse. ca. 45 Min.
- 2 Individuelle Anfertigung Die Brackets werden für Ihre Zahninnenflächen einzeln gefertigt. 4–6 Wochen
- 3 Einsetzen Übertragung mit Positionierungsschlüssel, Bogen einlegen. ca. 90 Min.
- 4 Eingewöhnung Sprechen und Zungenlage stellen sich um. Wachs hilft in den ersten Tagen. 1–3 Wochen
- 5 Kontrollen Alle vier bis sechs Wochen kurz vorbei, am Ende Retainer. laufend
Ihre Behandlerin für diesen Bereich
Dr. Caroline Horch Fachzahnärztin für Kieferorthopädie · seit 2003 für das Incognito®-System zertifiziert · Mitglied der DGLOHäufige Fragen
Sieht man die Spange wirklich nicht?
Von außen nicht. Die Apparatur sitzt vollständig auf der Innenseite der Zähne. Beim Lachen und Sprechen bleibt sie verborgen — das ist der wesentliche Unterschied zu einer klassischen festen Spange.
Stört sie beim Sprechen?
In den ersten ein bis drei Wochen ist eine leichte Beeinträchtigung beim Sprechen üblich, weil die Zunge die neue Oberfläche kennenlernen muss. Danach gewöhnen sich die meisten daran.
Wie unterscheidet sich das von Alignern?
Die linguale Apparatur ist fest — Sie können sie nicht herausnehmen und nicht vergessen. Das macht sie bei anspruchsvolleren Bewegungen zuverlässiger. Aligner sind dafür komfortabler und leichter zu reinigen.
Wie lange dauert die Behandlung?
Je nach Ausgangsbefund üblicherweise zwölf bis vierundzwanzig Monate. Die genaue Einschätzung erhalten Sie nach der Analyse.
Ist die Reinigung schwieriger?
Ja, das gehört zur ehrlichen Aufklärung. Während der Tragezeit sind Interdentalbürsten und regelmäßige professionelle Reinigung wichtiger als sonst.
Zahlt die Kasse das?
Bei Erwachsenen in der Regel nicht. Bei Kindern und Jugendlichen ab KIG-Stufe 3 wird die Regelversorgung bezuschusst; die Lingualtechnik geht darüber hinaus und wird als Mehrleistung vereinbart.
Beratung zur Lingualtechnik
Im Erstgespräch klären wir, ob Ihr Befund dafür geeignet ist — und was die Alternativen leisten können.